Von der Idee Hausbau bis zum Einzug

Was muss ich beachten, wie gehe ich vor...

Der Wunsch ist etwas Eigenes zu haben, ob für die eigenen Kinder oder als Altersvorsorge - und so entsteht die erste Idee vom eigenen Heim im eigenen Kopf. Man macht sich Gedanken über die Größe und Anzahl der Räume und über deren Funktion. Man entwickelt langsam eine Vorstellung von dem was man braucht, um sich wohlzufühlen. Am besten ist es wenn man sich eine Liste von den Must-haves macht um nicht den Überblick zu verlieren. Auch eine Sammlung von Plus- und Minuspunkten hierzu kann sinnvoll sein.

Dann kommt der nächste Schritt, indem man versucht das zu Papier zu bringen was man in Gedanken schon bewohnt. Dies geschieht manchmal erst als Skizze, später aber immer als Entwurf vom Architekt, der alle technischen Anforderungen mit den persönlichen Wünschen in einer Bauzeichnung festhält. Hierzu gehört auch, dass die Gegebenheiten des Grundstücks sowie die Vorgaben des Bebauungsplans berücksichtigt werden müssen.

Diese Bauzeichnung ist Grundlage für die Einreichung des Bauantrags. Ebenso errechnet der Architekt die Kosten des Gebäudes aufgrund von allgemeinen Tabellen. Diese Kostenschätzung ist Grundlage für die Verhandlungen wegen des Baukredites mit der Bank. Später dienen die Bauzeichnungen auch als Grundlage für die beauftragten Handwerker.

Hier müssen sich die Bauherren über viele verschiedene Dinge klar werden. Lasse ich das Haus von einer Fertighaus-Firma erstellen oder beauftrage ich die einzelnen Gewerke selbst? Wieviel Eigenleistung will und kann ich erbringen, und was und in welchem Zeitraum? Was ist realistisch?

Klar ist, dass sich mit Eigenleistung einiges an Geld sparen lässt. Mindestens 30 % der Gesamtkosten sollte als Eigenkapital vorhanden sein. Eigenleistung wird wie Eigenkapital anerkannt. Jedoch ist Vorsicht geboten, man sollte sich nicht überfordern. Außerdem ist man meistens auch kein Handwerker Profi.