Gartenplanung

Wie sieht ihr Traumgarten aus?

Komfortabel, individuell und vor allem praktisch – so wünschen sich die meisten Hausbesitzer ihren Garten.

Das neue Haus ist fertig, aber drum herum im Garten sieht es immer noch aus wie auf der Baustelle. An erholsame Stunden auf der neuen Terrasse ist nicht zu denken. Leider behandeln viele Bauherren dieses Thema stiefmütterlich und planen hierfür kein Geld ein. Aus diesem Grund sieht es oft nach einigen Jahren immer noch unfertig und ungepflegt aus. Das muss nicht sein.

Bis zu 20 Prozent der Baukosten für des Haus sollten Bauherren für die Aussenanlagen einplanen. Zwar können manche Arbeiten, wie beispielsweise ein Teich, auch auf später verschoben werden, das gilt aber nicht für Arbeiten an Zäunen, Treppen oder Terrassen. Schließlich müssen Sie bedenken, dass Sie sich in der Regel 350 Tage in diesem Garten aufhalten, abgesehen von 14 Tagen Urlaub. Und in dieser Zeit möchten Sie es in diesem Garten so angenehm wie möglich haben. Planen Sie von Anfang eine Bewässerungsanlage mit ein. Diese Kosten sind gut investiert, schließlich wollen Sie im Sommer die „Draußen-Zeit“ genießen und nicht jeden Abend draußen arbeiten.

 

Wieviel kostet ein schöner Garten?

Ein schöner Garten muss nicht zwangsläufig teuer sein. Machen Sie sich eine Liste der Dinge, die Sie sich in Ihrem Garten wünschen. Bedenken Sie hierbei, dass in einem kleinen Garten nicht alles auf einmal möglich ist. Setzen Sie Prioritäten, und verwirklichen Sie hiervon maximal 2-3. Sind Kinder vorhanden, oder soll es ein Garten zum Feiern werden? Mit der richtigen Pflanzenauswahl schaffen Sie sich zu Hause eine eigene Ruheoase in der Sie sich 350 Tage im Jahr nach der Arbeit entspannen können.

Falls Sie sich hier nicht so gut auskennen, besuchen Sie eine Baumschule oder lassen Sie sich von einem Gartenplaner helfen. Der Fachhandel hält außerdem eine große Auswahl von Fachbüchern bereit, von denen Sie sich inspirieren lassen können.

Um die Gartenkosten nicht auf einmal bewältigen zu müssen, kann man die Pflanzung auch in Etappen vornehmen. Man beginnt im ersten Jahr mit der Rasenfläche und großen Gehölzen, und pflanzt im zweiten Jahr die Stauden nach einem zuvor ausgearbeiteten Plan.

Viele Gartenbesitzer empfinden den eigenen Garten und auch die Arbeit darin als Ausgleich zur stressigen Umwelt und als sehr entspannend. Hierfür hat sich in den letzten Jahren ein neuer Begriff das sogenannte „Gardening“ entwickelt.

Eins ist jedenfalls sicher: Ein schöner Garten erhöht auf alle Fälle die Lebensqualität!